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Kirche von morgenWird die "Kirche von morgen" den Mut aufbringen, ihren Mitgliedern die frohe Botschaft von der Wiederkunft Christi zu verkünden? Wird die "Kirche von morgen" ihre "Türen und Tore weit machen" für den Einzug des Herrn der Heerscharen? Kann Gott der Allmächtige und Allherrliche damit rechnen, dass die "Kirche von morgen" Ihn unterstützt und Sein im 19. Jahrhundert manifestiertes Heiliges Wort in der "Kirche von morgen" deutlich und klar Ausdruck bringt?Bereits bei Seinem ersten Kommen hat der Sohn Gottes neue religiöse Maßstäbe gesetzt und ungewöhnlich intensiv auf die kulturelle Entwicklung der Menschen eingewirkt. Mehr als 2.000 Jahre sind vergangen und noch immer wirkt Er in den empfänglichen Menschenherzen fort. Die christliche Lehre und das Leben Christi strahlen mit unverminderter Kraft vom göttlichen Firmament, obgleich die Anzahl der offenen Herzen einen abnehmenden Trend erkennen lässt. Wer sich mit Christus intensiver befasst und sich Ihm wahrhaft öffnet, wird in großer Seelentiefe angerührt und durchdrungen. Schon damals war Sein Erscheinen ein "gigantisches Ereignis" für diese Welt!
© Matthias Pätzold / PIXELIO
Wie oft haben Ihn Seine Jünger gefragt, ob Er eines Tages wiederkomme, wann dies sei und wie dies erfolgen würde. Das Neue Testament beinhaltet eine Vielzahl erwartungsfroher Hinweise auf Seine Wiederkunft. Er ermahnte jedoch zur Wachsamkeit, denn Er werde kommen "wie ein Dieb" in der Nacht. Doch die Erwartung der Wiederkunft Christi scheint in den Kirchen unserer Zeit kein allzu ernstes Thema zu sein. In allen Offenbarungsreligionen dieser Welt gibt es Prophezeiungen, dass in der "Endzeit" ein großer Weltenlehrer erscheine, der das Reich des Friedens errichte, alle Völker eine, das "goldene Zeitalter" beginne und "das Reich Gottes auf Erden und im Himmel" entstehen lasse. Dieser große Weltenlehrer wird von den Gottesboten der Vergangenheit so sehr gepriesen, dass man Sein Auftreten in dieser irdischen Welt als nicht zu steigerndes "geschichtliches Großereignis" bezeichnen kann. Christus kündete an, Er werde nicht als der "Menschensohn" wiederkommen, sondern "in der Herrlichkeit des Vaters". Damit wird eine geistige Stufe angedeutet, die in der gesamten Offenbarungsgeschichte neu und einmalig ist, doch dies scheint sich im Bewusstsein vieler Christen noch nicht aktiviert zu haben. Auf dieser Homepage nehmen die Prophezeiungen Heiliger Schriften einen sehr großen Raum ein. Sie belegen in eindrucksvoller Weise, dass dieses Großereignis der Religions- und Menschheitsgeschichte bereits im 19. Jahrhundert stattgefunden hat. Trotz moderner Nachrichtentechnik ist diese frohe Botschaft noch immer weitgehend unbekannt! Als Christus Seine heiligen Füße erneut auf diese Erde setzte, wandte Er sich an die Menschheit mit Worten, wie sie beispielhaft dem Buch "Verse Gottes" entnommen sind: Neues Leben durchpulst in dieser Zeit alle Völker der Erde. (S. 15) Alles Erschaffene verkündet die Beweise dieser weltweiten Erneuerung. Dies ist die größte, die froheste Botschaft, die der Menschheit durch die Feder des Unterdrückten übermittelt wurde.(S. 15) Betrachte die Stunde, da die höchste Manifestation Gottes sich den Menschen enthüllt. (S. 16) Seht, wie die mannigfaltige Gnade Gottes, die aus den Wolken göttlicher Herrlichkeit herabströmt, an diesem Tage die Welt umfängt! (S. 42) Wir haben dich zu Unserer mächtigsten Posaune erkoren, auf dass ihr schallender Ruf die Auferstehung der ganzen Menschheit verkünde. (S. 49) Er, der Allgütige, ist erschienen, hoch auf den Wolken reitend, Tritt herzu, o Volk der Erde, mit leuchtendem Antlitz und strahlendem Herzen! (S. 51) Dies ist die Stimme Gottes, so ihr doch auf sie höret! Dies ist der Tagesanbruch der Offenbarung Gottes, so ihr es doch wüsstet! (S. 52) Sprich: Dies ist der Tag, da jedes Ohr auf Seine Stimmen hören muss. (S. 54) Wahrlich, Ich bin Gott. Es ist kein Gott außer Mir, dem Allwissenden, dem Allweisen. Ich habe Mich den Menschen offenbart und Ihn herab gesandt, der der Tagesanbruch der Zeichen Meiner Offenbarung ist.(S. 55) Wer immer den Tagesanbruch göttlicher Führung anerkennt und Seinen heiligen Hof betritt, ist Gott nahe gekommen und hat Seine Gegenwart erreicht. (S. 63) Was euch an diesem Tage abhält, Gott zu lieben, ist nichts anderes als die Welt. (S. 133) Ihr sollt den Tag erwarten, da Er erscheint, den Gott offenbaren wird. (Báb, S. 140) Alle Herrlichkeit sei auf diesem Tage, dem Tag, das die Düfte der Barmherzigkeit über alles Erschaffene wehten, einem Tag, so reich gesegnet, dass vergangene Zeitalter und Jahrhunderte niemals hoffen können, ihm gleichzukommen. (S. 143) Dies ist der Tag, da das Meer göttlicher Gnade den Menschen offenbart ist, der Tag, da die Sonne Seiner Güte ihren Strahlenglanz über sie ergießt. (S. 151) Dies ist der Tag, von Gott zu sprechen, Sein Lob zu verkünden und Ihm zu dienen. (S. 171)
© Mariocopa / PIXELIO
(S. 183) Dies ist der Tag, da die Edelsteine der Beständigkeit aus dem Schatzberg des tiefsten Menschenherzens an Licht gefördert werden müssen. (S. 241) Dies ist Gottes vorbestimmter Tag, den euch der barmherzige Herr verheißen in Seinem Buche. (S. 261) Der Tag, der euch in allen heiligen Schriften verheißen ward, ist nun gekommen. (S. 262) Künde sodann an diesem machtvollen Tag der ganzen Menschheit diese ruhmreiche Offenbarung. Wahrlich, Er, der Geist der Wahrheit (Christus) ist gekommen, euch in alle Wahrheit zu leiten. Er spricht nicht, wie es Ihm Sein eigenes Ich eingibt, sondern wie es Ihm der Allwissende, der Allweise, gebietet. (S. 286) Dies ist der Tag, da die Welt des Unsichtbaren ausruft: Groß ist deine Seligkeit, o Erde, denn du wurdest zum Schemel deines Gottes gemacht und zum Sitz Seines mächtigen Thrones auserkoren. (S. 287) Wer immer an diesem Tage auf Meine Zeichen blickt, wird Wahrheit von Falschheit unterscheiden wie die Sonne vom Schatten und er wird das Ziel kennen lernen. (S. 296)
© Marco Barnebeck / PIXELIO
(S. 297) Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den "Tag Gottes" bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben. (S. 341) An diesem Tag feiert das Reich der Höhe ein großes Fest; denn was verheißen war in den heiligen Schriften, ist nun erfüllt. (S. 390) Diese und viele andere Worte lassen eindrucksvoll erkennen, dass Christus als der "Große Weltenlehrer" bereits erschienen ist, doch in christlichen Kreisen regt sich noch immer kein wirkliches Interesse. Das größte Ereignis der Religionsgeschichte wird von den Kirchen noch immer totgeschwiegen oder angezweifelt. Kann die "Kirche von morgen" mittel- oder langfristig an diesem höchst bedeutsamen religiösen Großereignis vorbeigehen? Gott hätte in Seiner Allmacht zu jeder Zeit am sichtbaren Himmel in lesbarer Schrift auf das bevorstehende Kommen Christi hinweisen können. Mehr noch: Er könnte tagtäglich eine Vielzahl eindrucksvoller Wunder auf diese Erde regnen lassen, um Seine Botschaft mit Nachdruck ins Bewusstsein der Menschen eindringen zu lassen. Es wäre für Gott eine Leichtigkeit, zu jeder vollen Stunde über Funk und Fernsehen zu den Menschen zu sprechen. Gott könnte jedem einzelnen Menschen Seine aktuelle Botschaft auf unzählige Weise vermitteln. Er könnte Sein Wort im menschlichen Unterbewusstsein speichern, ohne dass der Mensch diesen Vorgang überhaupt wahrnehmen würde. Die Phantasie reicht nicht aus, um die Möglichkeiten auszuloten, die Gott zur Verfügung stehen, um die Menschen für Seine göttliche Botschaft zu gewinnen.
© Frank Schmitt / PIXELIO
Lassen wir an dieser Stelle zwei Geistliche der Katholischen Kirche nun selbst zu Wort kommen: Sendung: Kath. Morgenfeier Bayern 1 Autor: M. Effhauser Redaktion: Kirche Datum: 27.11.07 "In vielen Bereichen hat sich diese Gesellschaft längst von Gott verabschiedet. Weil sie ihn nicht mehr braucht, vermisst sie ihn auch nicht mehr. Und dort, wo der Himmel verschlossen bleibt, weil er nicht mit machtvollem Wirken in die Geschicke der Welt eingreift, mehren sich die Zweifler, die längst nicht mehr mit ihm rechnen."
© swetlana_k / PIXELIO
Autor: H.-P. Weigel Redaktion: Kirche Datum: 09.12.07 "Weihnachten ist die Ankunft Christi, er kommt in Bethlehem auf die Welt. Advent meint aber noch eine andere Ankunft. Pater Gerhard Eberts schreibt in einem Buch übers Kirchenjahr: "Mit leichtem Unbehagen huschen wir jedes Jahr über den Beginn des Advents hinweg, in dem uns die Liturgie von der Wiederkunft Christi berichtet. Weil uns das Welten-Ende und das Gericht Gottes kalte Füße bereiten, flüchten wir schnell in den gefühlseligen Advent. Wir finden die Hinweise auf die Wiederkunft Christi deplaziert. Einmal, weil sie unsern Vorstellungen vom Advent zuwiderlaufen. Dann, weil wir jetzt schon fast zweitausend Jahre auf diese Wiederkunft warten. Den Sekten haben wir es überlassen, dieses Thema der Bibel ernst zu nehmen. Die verheißene Wiederkunft gehört zu den Kernaussagen der Bibel, auch wenn wir den Tag und die Stunde, in der sie eintritt, nicht wissen. Advent heißt auch: Erwartung der Wiederkunft Christi." Christus, der Herr, kommt am Ende der Geschichte auf die Menschheit zu, und die Christen gehen ihm entgegen.Es gibt den kurzen Advent: Das sind die vier Wochen vor Weihnachten. Und: Es gibt den langen Advent: Den durchlebt die Menschheit, bis die Zeit der Welt zu Ende geht. Alle Jahre wieder ist der kurze Advent eine Teilstrecke auf dem Marathon des langen Advents. Niemand weiß, wie lang dieser große Advent dauern wird... (Gebet:) Die erste Ankunft des Erlösers sei dir Unterpfand der ewigen Herrlichkeit, die er dir schenken wird, wenn er wiederkommt auf den Wolken des Himmels! Amen."
© Dieter Kaiser / PIXELIO
am 3. Adventssonntag (A) Jak 5, 7-10 Pfarrer Matthias Effhauser, Straubing Datum: 16.12.07 Thema: "Langer Atem" "Jakobus erinnert die Reichen daran: Die Wiederkunft des Herrn, und damit verbunden das Endgericht, steht unmittelbar bevor. Denkt über euer Tun nach! Genau hier liegt auch sein Problem. Die Hoffnung der jungen Christengemeinde auf die Naherwartung des Herrn wird auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Wann ist mit dieser Wiederkunft zu rechnen? Für diejenigen, die sich in einer misslichen Lage befinden, eine brisante Frage. Die ersten Christen erwarteten das Kommen des Herrn noch zu Lebzeiten, also sozusagen in den nächsten fünf Minuten. Doch die Unzufriedenheit wächst als dieses Ereignis ausbleibt und die Fragen der Gemeinden immer drängender werden. Jakobus ist gefordert. Er muss zum Ausharren ermutigen, denn es besteht die Gefahr, dass gerade die Armen die Geduld verlieren. So formuliert er sein Mahnwort an die angefochtenen Christen und vermischt darin auch ein Stück innerkirchliche Kritik.
© Thommy / PIXELIO
Zwar wird kein genauer Termin genannt, aber eines steht für den Schreiber fest. Die angemessene Haltung in dieser Zeit kann nur die sein: Sich stets bereit zu halten und geduldig zu sein. Obwohl ihr euch sicher sein könnt, dass der Herr bald wiederkommen wird, braucht ihr langen Atem. Seit dieser Zeit sind nahezu 2000 Jahre vergangen. Die Wiederkunft des Herrn steht nach wie vor aus. Der lange Atem ist mehr denn je gefragt. Auch für den heutigen Christen gilt das Wort: Zu seiner Bestimmung gehört es, zu warten? damit verbunden die Frage: Worauf, auf welches Ziel und wie? Denn die Erwartung der nahen Wiederkunft Gottes, was einst sicher schien, scheint mir heute keine Frage mehr zu sein. Heutige Christen rechnen kaum mit einem absehbaren Ende der Welt. Doch die Naherwartung, die Botschaft von der Wiederkunft des Herrn bleibt gültig! Dass sie geschehen wird steht außer Zweifel. Wann sie geschieht, muss offen bleiben. Aber mit ihr ist immer zu rechnen. Was würde geschehen, wenn wir diesen Glauben an die Wiederkunft in naher Zukunft aufgeben? Wir geben damit eine Lebenshaltung auf. ----------------------------
© Rolf Laube / PIXELIO
Wie lange noch werden die Kirchen schweigen? Wird die "Kirche von morgen" die Wiederkunft Christi dauerhaft in Archive bannen? Doch ist zu befürchten, dass die "Kirche von morgen" ohne die herzliche Aufnahme des wiedergekehrten Christus eines Tages eine "leere Kirche" sein wird, weil Gott der Allmächtige das kirchliche Dauer-Tabu-Verhalten nicht länger dulden könnte. Die Geistlichen unserer Zeit tragen eine sehr hohe Verantwortung im Umgang mit der historisch jüngsten Gottesoffenbarung. Diese Verantwortung ist so groß, dass sie vermutlich niemand freiwillig tragen würde. Alle Tabus brechen eines Tages, zerreißen und setzen die verborgenen Inhalte frei. Die "Kirche von morgen" wird den Mut und die Entschlossenheit aufbringen müssen, den lautstark an die Kirchentüren klopfenden wiedergekehrten Christus hereinzubitten und Ihm die gebührende Gastfreundschaft zu gewähren. Man kann mit ständig wiederholten Weihnachtsfesten auf Dauer nicht darüber hinwegtäuschen, dass längst eine zweite Geburt Christi stattgefunden hat. Die "Kirche von morgen" steht vor der größten Herausforderung ihrer gesamten Geschichte, denn die Wiederkunft Christi "in der Herrlichkeit des Vaters" lässt sich in unserer modernen Welt nicht mehr lange verschweigen.
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